Dienstag, 12. Januar 2016

Ehemalige Kulturfrauen gesucht

Enormes wurde Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg abverlangt. Auch in den niedersächsischen Wäldern trugen sie – ähnlich wie die Trümmerfrauen in den Großstädten – beträchtlich zum Wiederaufbau der übernutzten Wälder bei. Um diese Leistungen zu würdigen, suchen die Niedersächsischen Landesforsten ehemalige Kulturfrauen, die nach dem Krieg und in den Folgejahren in den niedersächsischen Wäldern gearbeitet haben. „Allein im Landeswald mussten 60.000 Hektar abgeholzter Wald in Kultur gebracht und dann aufwändig gepflegt und geschützt werden“, erläutert Rainer Soyka vom Forstamt Oerrel. „Dies war vor allem die Arbeit der Kulturfrauen, die es bei uns noch bis vor einigen Jahren gab“, so der Forstamtsleiter. Im nächsten Frühjahr soll diese Leistung in einer gemeinsamen Veranstaltung gewürdigt werden.
Harte Arbeit: Sogenannte Kulturfrauen halfen in der Nachkriegszeit, die niedersächsischen Wälder aufzuforsten.
Foto: Niedersächsische Landesforsten
Neben den Kulturfrauen selbst werden auch noch Dokumente wie Fotos aus der Zeit der Nachkriegshiebe und Wiederaufforstungen gesucht. Ansprechpartner ist Reiner Baumgart im Forstamt Sellhorn, Sellhorn 1, 29646 Bispingen, Tel. 05822/947590, E-Mail reiner.baumgart@nfa-sellhorn.niedersachsen.de

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