Mittwoch, 24. Februar 2016

"Friedolin" warb in Hamburg für die Heideregion Uelzen

Großer Andrang in Hamburg. Der Uelzener Messestand heißt "Friedolin" und
 ist in Anlehnung an den Hundertwasser-Bahnhof gestaltet.
Foto: Heideregion Uelzen
Draußen Schmuddelwetter, drinnen Sonnenschein: Die "Reisen Hamburg", Norddeutschlands größte Urlaubsmesse, endete am vergangenen Sonntag mit einer positiven Bilanz. Etwa 76.000 Besucher und damit zehn Prozent  mehr als 2015 lockte das Informationsangebot der rund 900 Aussteller in die Messehallen.
Große Beachtung fand dabei auch der gemeinschaftliche Auftritt der Touristiker aus dem Landkreis Uelzen. Mit „Friedolin“, dem als „Hundertwasser-Bahnhof“ gestalteten Messestand, gelang es, viele neue Interessenten für die Freizeit- und Urlaubsziele der Region zu begeistern. Große Nachfrage verzeichneten vor allem die Ausflugskarte, die Radkarte und der Entdecker-Bus-Flyer. Die Jod-Sole-Therme Bad Bevensen, der Hundertwasser-Bahnhof, die Heideflächen, die Klöster und die Burg Bodenteich waren ebenfalls gut nachgefragt.
Begleitend dazu nutzte Tamara Rieb, Praktikantin bei der HeideRegion Uelzen, die Gelegenheit, um Näheres über die Messebesucher und ihre Wünsche herauszufinden. Weitere Fragen dienten dazu, den Bekanntheitsgrad des Landkreises Uelzen zu testen.
188 Personen wurden interviewt, mit zum Teil überraschenden Ergebnissen: Trotz der geringen Entfernung –  55 Prozent der Befragten kamen direkt aus Hamburg, die restlichen 45 Porzent meist aus dem näheren „Speckgürtel“ – kannten 34 Prozentz der Befragten Landkreis Uelzen noch gar nicht.
Auf Altersgruppen differenziert zeigte sich, dass der Bekanntheitsgrad der Heideregion mit höherem Lebensalter deutlich zunahm. Aus der Besuchergruppe der 40-60jährigen (51 Prozent der Messebesucher) kannten 42 Prozent die Heideregion Uelzen noch gar nicht. Bei den über 60jährigen (37 Prozent der Messegäste) war der Landkreis nur noch für 27 Prozent unbekannt.
Weiteres Besucherpotenzial offenbarte der Blick auf diejenigen, die die Urlaubsregion rings um Uelzen und Bad Bevensen schon einmal besucht hatten (Mehrfachantworten waren hier möglich): 31 Prozent kannten den Hundertwasser-Bahnhof. Einige davon allerdings nur vom Durchfahren oder Umsteigen. 21 Prozent haben früher selbst im Landkreis gewohnt oder schon mal Freunde besucht.  Die Jod-Sole-Therme in Bad Bevensen war 17 Prozent der Befragten geläufig (zum Teil durch Kuren/Rehas oder Gesundheitsurlaube). 14 Prozent haben Teile des Landkreises schon bei einer Rad- oder Wandertour erkundet (häufig als Gruppenurlaub).

Die Zuckerfabrik  Uelzen war fünf Prozent der Gäste ein Begriff. Weitere vier Prozent haben schon einen Camping- oder Wohnmobilaufenthalt vor Ort verbracht. Und für 8% resultierte die Bekanntheit des Landkreises Uelzen aus irgendwelchen Medienberichten.
So unterschiedlich die Antworten waren – in einem Punkt herrschte quer durch alle Altersklassen Einigkeit: Die Erfahrungen, die die Gäste bei ihrem Aufenthalt in der Heideregion machten, bezeichneten alle (bis auf zwei) als „gut“ oder „sehr gut“. Diejenigen, die noch nicht in der Region waren, freuten sich, dass sie die Gegend durch die Messe als neues Ziel für einen Tagesausflug oder längeren Aufenthalt kennengelernt haben. Vor allem viele Radurlauber dürften in diesem Jahr zu erwarten sein. Bereits am 6. März steht mit der ADFC Radreisemesse in Hamburg schon der nächste Termin für die Touristiker aus dem Landkreis Uelzen auf der Agenda.

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