Mittwoch, 1. Juni 2016

Edouard Manet – sein Leben, sein Werk

Montagstreff des Kunstvereins Uelzen stellt französischen Impressionisten vor

Folkert Frels

Zwischen 1867 und 1870 entstand diese
Fotografie des Malers Edouard Manet.
Foto: Nadar (Public domain)
 
Edouard Manet, geboren am 23. Januar 1832, wurde zu Lebzeiten von den etablierten Kunstkritikern verrissen, seine Art zu malen stieß großteils auf Unverständnis,  mehrere Ausstellungen wurden aufgelöst – er war keineswegs der Liebling der Massen. Dabei hatte es vielversprechend begonnen – in seiner Motivwahl und Technik nahm er schon in jungen Jahren die alten Meister im Louvre zum Vorbild. Er ließ sich von Velázquez, Tizian und de Goya beeinflussen, malte wie die in vorwiegend dunklen Farben. Größere Aufmerksamkeit erzielte Manet 1861 mit seinem Bild „Gitarrenspiel“. Doch schon kurze Zeit später schieden sich dann die Geister – seine Darstellungen des weiblichen Aktes entsprachen nicht den damaligen Gepflogenheiten, es kam zu öffentlichen Skandalen …
Claude Monet, mit dem ihn ab 1870 viele Gemeinsamkeiten verbinden, inspirierte ihn dazu, das Atelier zu verlassen und in der freien Natur zu malen. Spät erst kamen Erfolg und gesellschaftliche Wertschätzung – zu spät für Edouard Manet,  der am 30. April 1883 nach einer Beinamputation verstirbt.
Claudia Krieghoff-Fraatz stellt Edourd Manet, den französischen Impressionisten, am Montag, 6. Juni, beim Montagstreff des Kunstvereins Uelzen im Theaterkeller des Theaters an der Ilmenau vor und berichtet über dessen Leben und Werk.  Der Kunstverein und die Referentin würden sich über einen regen Besuch freuen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei – Spenden für die Arbeit des Montagstreffs werden gern entgegen genommen.

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