Sonntag, 12. März 2017

Ein Holländer in Afrika

 „Um die Hitze so viel wie möglich zu meiden, fahren wir am nächsten Tag noch vor Sonnenaufgang los. Es sind gut zehn Stunden zu fahren über die Route d‘Espoir, eine fünfzehnhundert Kilometer lange Asphaltstraße quer durch die Wüste. Sie wurde vor einigen Jahren von einer Firma aus Brasilien gebaut und ist schon fast wieder unter dem Sand verschwunden. Die drei bis vier Meter hohen Sanddünen schieben sich einfach drüber hinweg. Planierraupen versuchen den Weg wieder frei zu machen und zerstören dabei die dünne Asphaltschicht die einfach auf dem Sand herauf gefahren wurde.“
Karel Koninkrijk berichtet von
Begegnungen mit Menschen in
Afrika. Foto: privat
Soweit ein Auszug aus dem Buch „Ein Holländer in Afrika“, in dem Karel Koninkrijk seine Erlebnisse und Erfahrungen aus mehreren Jahren niedergeschrieben hat, in denen er als Entwicklungshelfer in Afrika unterwegs war.
 Kreuz und quer ist er durch den Kontinent gezogen, hat praktische Anleitungen gegeben zum Landbau und wie durch wenige gezielte Maßnahmen Überleben möglich wurde. Aber er hat auch gesehen, wie so manche „Entwicklungshilfe“ der Industrienationen aus West und Ost nicht der Entwicklung der Infrastruktur diente, nicht bei den Einzelnen ankam, sondern buchstäblich im Wüstensand versickerte, einfach so verschwand.
Es verspricht ein interessanter Vortrag werden, den Karel Koninkrijk am Mittwoch, 15. März, in der Vinothek Gutenberg in Uelzen, Rademacherstraße 11, halten wird. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Ein Eintritt wird nicht erhoben, dafür wird der Klingelbeutel herumgereicht.

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