Montag, 27. März 2017

Wissen, wo unser Essen herkommt

Hof Rotdorn tritt ISE-LAND bei

Lunja Ernst (ISE-LAND e.V.) Nicole Knemeyer, Rüdiger Korte (Hof Rot-
dorn) 
und Dr. Oskar Kölsch (Vorstand ISE-LAND e.V.) (von links) wollen
gemein
sam den Verbrauchern regional erzeugte und verarbeitete Lebens-
mittel 
schmackhaft machen.
Regionale, eigene Bio-Lebensmittel der Saison – dafür steht seit Langem der Hof Rotdorn aus Steimke bei Hankensbüttel. Immer mehr Verbraucher schätzen es, zu wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt werden. Den Kunden vom Hof Rotdorn  ist dieses jederzeit bekannt. Darüber hinaus engagiert sich der Bio-Hof nun auch in regionalen Netzwerken,  um gemeinsam mit anderen Höfen neue Wege in der Landwirtschaft aufzuzeigen.
So ist der Hof Rotdorn seit Kurzem Teil der Regionalinitiative ISE-LAND e.V., die für mehr Regionalität und Transparenz in der Lebensmittelerzeugung und –verarbeitung steht. Erzeuger der Region werden vernetzt und der Absatz von Regionalprodukten durch den Aufbau von Vermarktungsstrukturen unterstützt. In einem weiteren Netzwerk „Unsere Höfe im Norden“,  dem sich der Hof Rotdorn auch angeschlossen hat,  wird auf dem Celler Wochenmarkt in einem Pilotprojekt das regionale Angebot der Bio-Lebensmittel am Marktstand sichtbar gemacht. Der Kunde kann anhand einer Karte transparent erkennen, von welchem Hof die angebotenen Köstlichkeiten stammen und wo sie verarbeitet wurden. Wie sie hergestellt werden, wird von Landwirt Rüdiger Korte vom Hof Rotdorn dann persönlich erklärt.
„Unser Hof zeichnet sich nicht nur durch seine Demeter-Qualität aus, sondern setzt sich auch durch die eigene Pflanzenvermehrung für den Erhalt von Sortenvielfalt, saisonales Gemüse und ein soziales Leben auf dem Hof vom Mitarbeiter bis zum Kunden ein“, berichtet Landwirt Korte. Mit dieser Arbeit, z.B. den Kürbis-Ernteaktionen, wirken er und seine Frau Nicole Knemeyer der Entfremdung zwischen Verbrauchern und Landwirtschaft entgegen. „Hier kann jeder mit allen Sinnen erfahren, wie die Schweine auf der Weide tollen und der Feldsalat gezogen wird“, so Korte. Es finden regelmäßig Aktivitäten für Kunden statt, auf dem Hof werden Lebensräume – beispielsweise für Wildbienen – geschaffen, eigene Jungpflanzen gezogen und auf das Tierwohl geachtet.
Die regionalen Netzwerke von ISE-LAND und  von „Unsere Höfe im Norden“ wollen dazu beitragen, dass diese Arbeit die verdiente Wertschätzung erfährt. Dazu wird die Vermarktung dieser Qualitätsprodukte unterstützt und zugleich die nachhaltige Entwicklung der Region gefördert. Die Kommunikation mit dem Verbraucher wird gestärkt und auch die Zusammenarbeit mit Erzeugern und verarbeitenden Betrieben gesucht.

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