Donnerstag, 14. Dezember 2017

Poetry-Jam und Alphabeten-Mus

Wortakrobatik in der Vinothek Gutenberg
VOLKERT FRELS / Text / Fotos
Wieder mit dabei: Tanja
Künemund.
Jetzt kann man getrost von einer Serie sprechen: Vier Mal schon – im Februar und November 2015 sowie im Mai und Dezember 2016 – gab es in der Vinothek Gutenberg an der Rademacherstraße 11 in Uelzen unter der griffigen Bezeichnung „Poetry-Jam und Alphabeten-Mus“ eine abgewandelte Form der üblichen Poetry-Veranstaltungen zu sehen und – vor allem – zu hören. Am morgigen Freitag, 15. Dezember, folgt nun die fünfte Auflage. Es soll ganz bewusst kein „Slam“ (Wettbewerb) sein, sondern ein Abend mit mehreren Wortakrobaten, die ihre Texte vor Publikum präsentieren. Mehrere Wort-Köche tragen ihre Beiträge vor, ohne ein einengendes Konzept und vorherige Absprache, die dann zu einer Poetry-Jam (Marmelade) voller Süße und zugleich herber Konsistenz weichgekocht und durchgerührt werden.
Ebenfalls wieder mit dabei: 
Henning Hoppe.
Wieder haben sich Wortakrobaten und Poesie-Chaoten aus Stadt und Kreis Uelzen angemeldet, um ihre Deutung der Welt kundzutun. Ja, sogar aus dem Nachbarkreis – ein donnerndes dreifaches Hipp-Hipp-Ole dafür – genauer: aus dem Wendland werden Teilnehmer erwartet. So  treten die auch schon bei den vorangegangenen Veranstaltungen begeistert mit Applaus Bedachten Tanna Künemund, Matze und Henning Hoppe) ans Mikro. 
Diese Alphabetenmus-Verkostung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei – anstelle des üblichen Hutes wird der Klingelbeutel herumgereicht. Dessen Inhalt dient als Aufwandsentschädigung für die Teilnehmer, füllt also nicht die Kasse des Veranstalters.

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