Samstag, 22. Juni 2019

Gemeinsam Gutes tun

Aktion "Mensch Meyer" - Heidebäckerei Meyer fördert mit Unterstützung der Kunden regionale Hilfsprojekte

Eine Summe von insgesamt 2000 Euro kam bei der jüngsten Spendenaktion der Heidebäckerei Meyer zusammen. Sie soll dazu beitragen, der fünfjährigen Eva Bornemann-Göhre und ihrer Schwester eine Delphintherapie zu ermöglichen. Im Rahmen der Aktion „Mensch Meyer – Da wollen wir helfen!“ fördert der in Wahrenholz ansässige Calluna-Partner immer wieder Hilfsprojekte in der Region.

Einen Scheck über 2000 Euro, die ihr eine Delphintherapie ermöglichen sollen, nahmen Eva Bornemann-Göhre und ihre Mutter von Bäckermeister Herbst Meyer in Wahrenholz entgegen.
„Mit dem Kauf eines Aktionsbrotes unterstützen unsere Kunden die jeweilige Spendenaktion mit 25 Cent“, erklärt Bäckermeister Herbert Meyer. „Den Gesamtbetrag verdoppeln wir dann am Schluss immer.“ So auch bei der Spendenaktion für die kleine Eva, die an einem unheilbaren Gendefekt leidet. Ihre Atmung muss ständig überwacht werden, in bestimmten Situationen ist eine künstliche Beatmung notwendig – etwa, wenn Eva schläft oder Schmerzen sowie Belastungen ausgesetzt ist. Eine große körperliche und psychische Belastung für das Kind und die ganze Familie. Eine Delphintherapie für Eva sowie ihre Schwester soll den Umgang mit ihrer Krankheit erleichtern. Doch diese Therapieform ist sehr teuer, denn neben den vier Familienmitgliedern muss auch eine Krankenschwester für die intensiv-medizinische Betreuung dabei sein. „Wir freuen uns sehr, wenn wir – gemeinsam mit unseren Kunden – einen Beitrag dazu leisten konnten, dass Eva ihrem Traum ein Stück näher gekommen ist“, so Herbert Meyer.
Schon seit 2017 unterstützt die Heidebäckerei Meyer mit ihrer Aktion „Mensch Meyer“ verschiedene Hilfsprojekte. So zum Beispiel den Profiboxer Eduard Gutknecht aus Westerbeck, der nach einer schweren Verletzung zum Pflegefall wurde, oder den kleinen Emil aus Meine mit Spenden für die DKMS. Die Organisation vermittelt Stammzellspenden an Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind. „Es ist ein gutes Gefühl, Menschen zu unterstützen, die aufgrund von Krankheit oder anderen Schicksalsschlägen Hilfe benötigen“, betont der Bäckermeister. Die nächste Aktion der Heidebäckerei steht bereits: Im September werden alle Spenden dem Verein „Wolfsburger Elfen helfen“ zugutekommen. Er besteht aus einem Team von Kreativen und Nähbegeisterten, die unter anderem Kleidung für "Sternenkinder" und "Frühchen" und anfertigen. Die Spende soll für dringend benötigte Stoffe verwendet werden. Wer Interesse hat, kann sich die Produkte der „Elfen“ im Shop ansehen.  Oder den Verein auch bei der Arbeit unterstützen. Herbert Meyer freut sich auf jeden Fall schon darauf, am Ende der Aktion wieder einen Scheck überreichen zu dürfen und und bedankt sich bei allen Kunden, die zum Erfolg der Spendenaktionen beitragen.

Freitag, 21. Juni 2019

Aus dem Weserbergland zurück in die Heide

Volker Reinecke leitet jetzt die Revierförsterei Breitenhees 
 Im Forstamt Unterlüß hat Volker Reinecke (58) die Leitung der Revierförsterei Breitenhees übernommen. Er löst damit seinen pensionierten Vorgänger Frank Witte ab. Reinecke hat zuvor 20 Jahre lang die Revierförsterei Aerzen im Weserbergland geleitet. Der ursprünglich aus dem Landkreis Gifhorn stammende Förster hatte den Wunsch, einmal eine heimatnahe Försterei in Heide zu leiten.

Volker Reinecke ist neuer Förster im Revier Breitenhees. Foto: Niedersächsische Landesforsten
Nach seiner erfolgreichen Bewerbung auf die Stelle war ihm die Revierleitung bereits zum 1. Mai übertragen worden. Er wurde aber sofort zurück in seine vorherige Försterei beordert, damit er seinen Nachfolger einarbeiten kann. Volker Reinecke erklärt: „Die derzeitige schwierige waldbauliche Situation im Hinblick auf die Borkenkäferbekämpfung in Südniedersachsen machte diesen Schritt nötig. Jetzt freue ich mich darauf, dass ich voraussichtlich ab den 1. Juli die Amtsgeschäfte in meiner neuen Försterei gänzlich übernehmen kann und auf die künftige Zusammenarbeit im neuen Forstamtsteam“. Breitenhees ist eine von acht Revierförstereien der Niedersächsischen Landesforsten im Forstamt Unterlüß. Das Forstamt bewirtschaftet 18.500 Hektar Landeswald in der Süd- und Ostheide in den Landkreisen Celle, Gifhorn und Uelzen. Eine der Hauptaufgaben für den neuen Förster ist die Umwandlung der großen Kiefernbestände in standortgerechte Mischwälder, die dem Klimawandel trotzen. Der Waldumbau auf den zum Großteil armen Standorten mit den Mitteln des naturgemäßen Waldbaus ist heute weit vorangeschritten. Reinecke ergänzt: „Jedes Jahr muss ich in Breitenhees mindestens 20 Hektar Kulturen anlegen, das bedeutet je nach Baumart müssen wir hier jährlich 80.000 bis 150.000 junge Bäume pflanzen. Das Konzept der langfristigen ökologischen Waldentwicklung, kurz LÖWE,  gilt es konsequent fortzuführen. Neben den waldbaulichen Herausforderungen und dem Naturschutz liegt mir, als Führer zweier Jagdhunde, auch die ökosystemverträgliche Wildbewirtschaftung am Herzen “. Nach einigen Umzügen vom Saarland über die Oberpfalz, den Harz und das Weser Bergland wird Volker Reinecke bald in die Waldsiedlung Siedenholz nahe Unterlüß ziehen.

Das neue Heft ist da!

Heute beginnt offiziell die Verteilung des neuen Calluna-Heftes (Sommer 2019). Bis alle Auslagestellen in der Südheide beliefert sind, kann es ein paar Tage dauern. Wir bitten um etwas Geduld. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten das neue Heft per Post klimaneutral ins Haus geliefert, können aber schon jetzt im CallunaPlus-Bereich darin blättern und lesen. Viel Vergnügen!
TIPP Wenn Sie Calluna abonnieren möchten, schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrem vollständigen Versandadresse an abo(at)calluna-magazin.de. Das Abo kostet 10 Euro pro Jahr (4 Hefte). Die Mindestbezugsdauer beträgt ein Jahr. Danach können Sie das Abo jederzeit formlos zum Quartalsende kündigen. Sie haben schon ein Abo? Gut, aber vielleicht möchten Sie noch eins oder mehrere verschenken – als kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag oder einfach nur als Dankeschön.

Samstag, 1. Juni 2019

Kräutervielfalt genießen

"Hoheitlicher Kräutermarkt" in Gifhorn 

Im Innenhof  des Gifhorner Schlosses richtet der Landkreis Gifhorn am Sonntag, 16. Juni von  11 bis 17 Uhr  in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Landfrauen sowie vielen weiteren  Ausstellern seinen dritten "Hoheitlichen Kräutermarkt" aus. Die offizielle Eröffnung erfolgt um 11:30 Uhr in Form eines Fassanstichs. Landrat Dr. Andreas Ebel, Kreislandfrauen-Vorsitzende Ilsemarie Dralle und Gleichstellungsbeauftragte Christine Gehrmann werden das frisch gebraute Kräuterbier "vorkosten".
Wie in den vergangenen Jahren füllen den Schlosshof Marktbuden und Stände mit einem reichhaltigen und vielfältigem Sortiment aus Küchenkräutern, essbaren Pflanzen sowie  Obstgehölzen und Gemüsepflanzen,  Kräuterschildern, Gewürzmischungen, Kräuterkissen, Tee, Naturkosmetik, Honig,  Öl und Essig, Kräuterbratwürsten und eingelegten Köstlichkeiten.  Auch Besonderheiten wie alte Gemüsesorten sind im Angebot. Neu im Angebot sind selbst gezogene Duftpelargornien.
Daneben locken Bowle,  Kräuterbratwurst und Bauernhofeis zum Probieren. Als Besonderheit wird "Claras Kräuterbräu" angeboten, das eigens für den parallel zu gehenden Rundweg auf den Spuren von Herzogin Clara von Gifhorn gebraut wird. Auch Kräuterschnaps der Landfrauen kann probiert werden, und am Stand von Landfrau Petra Lührs gibt es frisch zubereitete Kräuter-Kartoffelchips.  Darüber hinaus wollen die Landfrauen mit „Claras Wildkräutermischung“ zur Verbesserung des Nahrungsangebotes für Bienen beitragen.
Für Musik sorgt beim Kräutermarkt das Duo Baban, und mit der Tanzgruppe Amici Saltandi wird der  Nachmittag mit Tänzen der Renaissance bereichert. Ebenfalls am Nachmittag referiert Dr. Jürgen Weritz im Garten des Kavalierhauses über „Kräuter im Hausgarten“. Der Garten ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Zusätzlich wird Kultur- und Landschaftsführerin Birgit Meinicke interessierte Gäste rund um das Schloss auf die Spuren der Herzogin Clara führen. Kinder können derweil bei einer Mitmachaktion ausprobieren, wie mit Färberpflanzen Wolle gefärbt wird.

Montag, 27. Mai 2019

Georg Münchbach und Wittenwater

Vortrag beim Montagstreff über einen bedeutenden Künstler der Region

Der Künstler Georg Münch-
bach im Jahr 2015. Privatfoto
Vor einem Jahr starb Georg Münchbach in Wittenwater bei Ebstorf. Vielen Einheimischen, ob kunstinteressiert oder nicht, wird er in Erinnerung bleiben und sein künstlerisches Werk auch über die Landesgrenzen hinaus weiterhin ein Begriff sein.
1933 in Freiburg geboren, begann er in Düsseldorf ein Studium der Kunst und der Philosophie. Seit den 50er Jahren in Ebstorf, ließ sich Georg Münchbach 1970 mit seiner Familie in Wittenwater nieder und baute dort sein Atelier für Stahl- und Holzplastik, Fotografie und Malerei auf und gründete den Lisann-Verlag.
Neben dem künstlerischen Schaffen war ihm immer die Philosophie wichtig und Bezugspunkt seiner Arbeit. Archäologie und Altertumsforschung waren die Grundlage, die Geschichte des Denkens und der Weltwahrnehmung philosophisch zu durchdringen. „Wenn ich meine Zeit mit ihrem Denken wirklich verstehen will, muss ich eine Zeit finden und ergründen, die wirklich grundlegend anders war als unsere heutige Zeit“, war sein Credo. Daher war die Bronzezeit (um 1500 v. Chr.) für ihn von wesentlichem Interesse, ebenso wie die Zeit des mythischen Denkens in Griechenland. „Ich bin kein Künstler, sondern Graphiker und Bildhauer“, sagte Georg Münchbach von sich selbst. „Philosoph mit künstlerischen Mitteln“ könnte man rückblickend sagen. Er war Gründungsmitglied der Ortsgruppe Uelzen des BBK, auch an der Gründung des Kunstvereins Uelzen war er beteiligt. 2015 widmete der Kunstverein Münchbach eine Ausstellung mit Bildern und Skulpturen im Uelzener Rathaus. Es war seine letzte.
Ein Thema seiner Werke war der Raum und die darin befindliche Energie. Obwohl er auch der Physik sehr zugetan war, ging es Georg Münchbach aber mehr um das Unsichtbare, nicht Messbare, aber mental Erfahrbare. Scheinen seine Bilder auch oft abstrakt, so ist die Landschaft doch der Inhalt: „Ich brauche die Landschaft, alles, was ich mache, lebt von ihr“, so Münchbach. Er schuf unzählige, teils sehr großformartige Gemälde und viele raumfüllende Großskulpturen, die auch im öffentlichen Raum zu sehen sind. Der Brunnen am Uelzener Schnellenmarkt, die Stadtansicht „Expansion“ vor der Uelzener Versicherung und die Kuhlau-Gedenkplatte am Rathaus sind nur einige Beispiele davon.
Ebenso wie der Brunnen auf dem Schnellen-
markt ist auch die Kuhlau-Gedenkplatte am
Uelzener Rathaus ein Werk von Georg 
Münchbach.
Am Montag, 3. Juni, wird sich der Montagstreff des Kunstvereins Georg Münchbach zuwenden, seinem Leben, seinem Werk und seinem Nachlass. Der Sohn Falk Münchbach, der als Diplom Kulturpädagoge diesen Nachlass verwaltet, wird über seinen Vater sprechen und auch seine Idee eines Künstlerhauses in Wittenwater vorstellen. Dort soll eine Begegnungsstätte entstehen, ein Raum für kreative Gedanken und Projekte, es soll hier die Möglichkeit geben, auch weiterhin Kunst zu schaffen. Vielleicht gibt es neben der Ausstellung auch einmal ein kleines Café. Dies alles braucht tatkräftige Unterstützer und deshalb steht die Gründung eines Vereines im Raum. Einen Freundeskreis „Künstlerhaus Wittenwater“ gibt es schon. 2018 fand in Wittenwater die erste Werkschau zum Nachlass von Georg Münchbach mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema „Gestaltungen mythischen Denkens“ statt. Am 1. Juni (Vernissage) und den folgenden Wochenenden bis 7. Juli 2019 wird es wieder eine solche Werkschau in Wittenwater geben (bitte der Ausschilderung folgen). Das Thema diesmal: Raumenergie in zwei und drei Dimensionen sichtbar machen; Kunst als Forschung.
Die Ausstellung wird auf einem benachbarten Hof in Wittenwater stattfinden: Hof Pommerien (Blaubeerhof) in Wittenwater 4. Der Hof liegt etwas versteckt im Wald und nicht neben dem Künstlerhaus. Nähere Informationen sind im Netz verfügbar unter www.georg-muenchbach.de. Dort kann man sich auch zu einem Informationssystem anmelden, das Hintergründe zum künstlerischen Schaffen in unkomplizierter Alltagssprache bereitstellt und auch über aktuelle Trends, insbesondere Ausstellungen und Veranstaltungen sowie die Entwicklung des Künstlerhauses, informiert. Der Kunstverein und der Referent Falk Münchbach würden sich über einen regen Besuch dieser Veranstaltung am 3. Juni im Theaterkeller des Theaters an der Ilmenau freuen. Der Beginn ist um 19 Uhr und der Eintritt wie immer frei. Spenden für die Arbeit des Montagstreffs werden gern genommen.

Montag, 20. Mai 2019

Lulu Mimeuse kehrt zurück auf den Winkelhof

Lulu Mimeuse (alias Schauspieler Philip Richert), die als „Lüneburgs einzig wahre Diva“ gilt, macht nach ihrem großen Erfolg vom vergangenen Jahr nun erneut Station in Müden an der Örtze. Am Sonnabend, 8. Juni, präsentiert sie von 19:30 Uhr an ihr neues Programm auf dem Winkelhof. Einlass ist ab 18 Uhr.

Die Diva Lulu Mimeuse tritt erneut auf dem Winkelhof auf. Foto: Theater Lüneburg
„Lulu Mimeuse – 40 Jahre im Showbusiness“ – der Name ist Programm. Lulu wird in dieser Show mit unzähligen Klassikern ihrer nicht enden wollenden Karriere aufwarten: Songs und Geschichten von Marlene Dietrich, Ella Fitzgerald, Zarah Leander, Georgette Dee, Edith Piaf, Bette Midler, Hildegard Knef, Georg Kreisler, Tim Fischer, Friedrich Holländer, Tom Waits, Judy Garland oder David Bowie bringt sie an diesem bunten Abend zu Gehör.
Auch dieses Mal hat „La Mimeuse“ wieder eine renommierte Band an ihrer Seite: Pianistin Mira Teofilova, die „Katze aus Bulgarien“ begleitet die Diseuse seit Anbeginn der Zeit. Wie bereits im Vorjahr werden zudem Henning Thomsen am Schlagzeug und Sebastian Brand am Bass Lulus neue Show musikalisch unterstützen.
Karten sind im Vorverkauf für 20 Euro ab sofort erhältlich unter kontakt@winkelhof-mueden.de oder direkt auf dem Winkelhof im Hofcafé, Alte Dorfstraße 12, 29329 Müden/Örtze.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Forstamt Unterlüß baut Teerstraßen zurück ...

... und wandelt sie in naturverträgliche Waldwege um

Das Niedersächsische Forstamt Unterlüß trennt sich von mehreren alten Teerstraßen im Wald. Insgesamt werden auf 9,2 Kilometer Länge Teerstraßen zurückgebaut. Sie werden mit einem Mineralgemisch, in sogenannter wassergebundener Bauweise, als Schotterwege neu ausgebaut. Ziel ist es, alte Forstwege naturverträglich zurückzubauen um die Schadstoffe in den alten und größtenteils stark beschädigten Schwarzdecken umweltgerecht zu entsorgen. Seit Anfang Mai laufen die Arbeiten, die voraussichtlich bis Ende August 2019 dauern werden.

 Rückbau schadhafter und schadstoffbelasteter Teerstraßen im Wald. Foto: Niedersächsische Landesforsten

“Die wassergebundenen Schotterwege sind ökologisch zuträglicher und in der Unterhaltung günstiger“, begründet Carsten Mönkemeyer die Entscheidung für den Schotterbelag. Der Wegebauspezialist aus dem Forstamt Seesen berät seine Landesförster vor Ort bei der Wahl für die geeignete Sanierung.
Laut Mönkemeyer müssen Waldbesucher bis Ende August mit Einschränkungen während der Forstwegearbeiten rechnen. Die Wege werden mit Sperrbaken und „Durchfahrt verboten „ Schildern abgesperrt. Zusätzlich werden Hinweistafeln aufgehängt, um Wanderer und Radfahrer zu informieren. Spaziergänger, Jogger und Radfahrer sollten auch einen stark erhöhten LKW- Verkehr einplanen. Er bittet um Verständnis und appelliert an die Erholungssuchenden, abgesperrte Wege nicht zu benutzen.
Betroffen sind Waldgebiete des Niedersächsischen Forstamtes Unterlüß im Landkreis Gifhorn: Als erstes werden in der Revierförsterei Betzhorn der Kanaldamm, der Leudamm und Luhmanns Damm saniert. Anschließend werden der Fuhrenweg und der Bösebruchweg in der Revierförsterei Malloh bearbeitet. Abschließend wird der Ringelaher Hauptweg in der Revierförsterei Ringelah und der Kronendamm in Betzhorn in Stand gesetzt.
Bei der Sanierung der alten Teerstraßen auf insgesamt 9.200 Meter Länge müssen 5.200 Tonnen Schwarzdecke ausgebaut, umweltgerecht entsorgt und durch 8.000 Tonnen Mineralgemisch ersetzt werden. Die Kosten für das Projekt betragen rund 500.000 Euro.
Auf insgesamt zehn Jahre haben die Niedersächsischen Landesforsten das Projekt zur Sanierung alter Teerstraßen im gesamten Landeswald angelegt.