Donnerstag, 5. Juli 2018

Auch Vögel haben Durst

Amsel, Spatz und Co. bei Hitze helfen – Tipps vom NABU

Nicht nur diese Kohlmeise freut sich bei der Hitze über eine Vogeltränke mit frischem Wasser.             Foto: NABU/Rita Priemer
Bei der derzeit langanhaltenden Trockenheit finden Vögel immer weniger Stellen, an denen sie trinken können. Deshalb rät der NABU Heide-Wendland dazu, Vogeltränken aufzustellen. „Da reicht schon ein einfacher Blumentopf-Untersetzer oder ein ausrangierter Suppenteller, gefüllt mit klarem Wasser und einem Stein in der Mitte“ sagt Andrea Pohlen, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland in Celle. „Wichtig ist, dass man das Behältnis regelmäßig, möglichst täglich, mit heißem Wasser reinigt. Zudem sollte man ab und zu das Wasser austauschen und darauf achtet, dass es sauber bleibt.“ Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Vögel mit Krankheitserregern infizieren und sterben.
Vielen Gartenbesitzern und -besitzerinnen kann eine Vogeltränke auch ganz eigennützige Vorteile bieten: Wenn die Vögel an der Wasserschale trinken, löschen sie ihren Durst weniger an Kirschen oder Johannisbeeren. Zudem bietet das eine gute Gelegenheit die Tiere zu Beobachten. „Im Idealfall befestigt man das Vogelbad an einem halbschattigen oder schattigen Ort auf einem etwa anderthalb Meter hohen Ständer oder hängt es in einen Baum. Dann wird bleibt das Wasser länger frisch und der Badespaß ist für die Tiere nicht gefährlich“, rät Andrea Pohlen. Ein Video mit einer Bauanleitung für einen „Swimmingpool für Vögel“ gibt es vom NABU auch im Internet.
Weitere Informationen zu den verschiedenen Vogelarten und zum vogelfreundlichen Gärtnern bietet die Broschüre „Vögel im Garten – schützen, helfen und beobachten“. Sie ist in der NABU-Geschäftsstelle in der Schuhstraße 40 in Celle erhältlich oder kann ist gegen Einsendung von fünf Briefmarken zu 70 Cent an den NABU, Stichwort „Vögel im Garten“, Schuhstr. 40, 29221 Celle zugeschickt werden.

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