Freitag, 12. April 2024

Jetzt bewerben für die Werkstattwoche 2025

Aufruf an Künstler und Studierende

Der Startschuss für das 17. Kunstsymposium Werkstattwoche Lüben 2025 fällt mit dem öffentlichen Bewerbungsaufruf an Künstlerinnen und Künstler  aus den Kunsdtgattungen Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Video, Installation und Performance sowie an Studierende in aller Welt. Die Formulare sind ab sofort unter der Adresse www.werkstattwoche.art abrufbar. Das Team ist gespannt auf viele neue Bewerbungen.

Die Bewerbungsunterlagen für die Werkstattwoche. Foto: Kulturverein Wittingen

Bewerbungsschluss ist am 30. September. Wichtig sind – für die etablierten Künstlerinnen und Künstler – ein abgeschlossenes Studium (Kunst / Design) oder eine vergleichbare Qualifikation und Arbeitsbeispiele. Die hochkarätig besetzte Jury besteht aus Laura Heeg (Schirn Kunsthalle Frankfurt), Paula Marschalek (Marschalek Art Management, Wien) und Dino Steinhof vom Kunstmuseum Wolfsburg. Bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler legt sie den Schwerpunkt auf die Förderung von jungen Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland: young@art ist das Motto!

Zusätzlich wird die Young Generation des Kunstmuseum Wolfsburg drei Nachwuchstalente auswählen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Im Dezember wird dann feststehen, welche Kunstschaffenden im vom 27. Juni bis 7. Juli 2025 in Lüben leben und arbeiten werden.

Die Werkstattwoche

Seit 1991 richten der Kulturverein Wittingen und die Stadt Wittingen im Dorf Lüben alle zwei Jahre die Werkstattwoche aus. Gegründet mit dem Ziel, die Verständigung zwischen den Menschen in den alten und neuen Bundesländern zu fördern, hat sich dieses Symposium mittlerweile
zu einer festen kulturellen Einrichtung der Region entwickelt, die Kreativen aus aller Welt die Möglichkeit bietet, sich kennenzulernen und auszutauschen.

Fast 120 Künstlerinnen und Künstler aus 25 Nationen haben seit 1991 in Lüben mit der Bevölkerung gelebt und gearbeitet und dazu beigetragen, dass die Werkstattwoche zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region geworden ist und alle zwei Jahre hunderte Kunstinteressierte anzieht.


Dienstag, 9. April 2024

Von der Evolution der Motorsäge bis zum Survivaltraining

Die neue Saison im Museumsdorf Hösseringen hat begonnen

Auch für die neue Saison habe das Museumsdorf Hösseringen wieder mehrere Ausstellungen und Projekte sowie eine große Zahl an Veranstaltungen geplant, gab Museumsleiter Dr. Ulrich Brohm im Rahmen der Mitgliederversammlung des Museumsvereins bekannt. Um die „Evolution der Motorsäge“ wird es in der Sonderausstellung „Guter Schnitt“ gehen – ein eher ungewöhnliches Thema für ein Museum. „Aber eines, das sicher viele Menschen interessiert, denn es geht hier um Technikgeschichte, mit der viele auch selbst zu tun haben. Jedenfalls im ländlichen Raum“, so Brohm. Passend zur Ausstellung ist im Sommer ein „Internationales Motorsägentreffen“ geplant.

Erfolgreiche Veranstaltungen wie das Erntedank- und Kartoffelfest, bei dem eine historische Dreschmaschine zu sehen war, bleiben erhalten und werden durch neue Formate ergänzt.  Foto: Museumsdorf Hösseringen

Darüber hinaus soll neben bekannten Formaten wie dem Erntedankfest und dem Klangrauschtreffen auch der im vergangenen Jahr weniger erfolgreicheNatur-und-Draußen-Tag eine zweite Chance erhalten. Dieser Tag steht ganz im Zeichen von Natur, Outdoor und Survival und hatte 2023 nicht die erhoffte Resonanz. Nun soll es noch einmal ums „Überlebenstraining in der Wildnis“ gehen. 

Mit „Knattern und Zischen“ werden historische Geräte und Maschinen in Betrieb genommen und auch die beliebte Märchenwoche wird es in diesem Jahrc geben. Für Kinder ist ein vielseitiges Ferienprogramm in Arbeit. Insgesamt knüpft das Museumsdorf mit neun großen und 42 kleineren Veranstaltungen an das vielseitige Veranstaltungsprogramm 2023 an.

Auch im Bereich Bauen und Erhalten stehen einige Projekte auf der Agenda. Für die Erneuerung von Weichdächern sind 43.200 Euro eingeplant. Neben der Sanierung des Schafstalles aus Leverdingen, ein Hofschafstall von 1789 aus dem heutigen Heidekreis, der im Museum zum Ensemble Brümmerhof gehört, soll auch die Ausstellung „Steinreiche Heide“ neugestaltet werden. 26.000 Euro sind dafür vorgesehen. In der Ausstellung, die von einem überlebensgroßen, von der Künstlerin Susanne Laschütza geschaffenen Metallriesen bewacht wird, geht es um das Material Stein. Seit der Altsteinzeit verwenden Menschen Steine in vielen Bereichen ihres Lebens, sei es als Arbeitsgerät, zum Bau von Grabmalen, Kirchen oder auch Straßen und Brücken. Einige dieser Aspekte werden in der Ausstellung vorgestellt.

Zudem ist eine Veröffentlichung über „Ländliche Gesellschaft während der Kaiserzeit“ geplant, damit wird die Schriftenreihe des Museumsdorfes um ein Thema erweitert.

Die Ausstellung „Jugend in Bewegung“ mit Eiblicken in eine Pfadfinderjurte wird noch bis zum Ende dieser Saison gezeigt. Foto: Museumsdorf Hösseringen

Samstag, 30. März 2024

Die spannende Welt der Insekten entdecken!

NLWKN bietet in seinem Webshop kostenlose Broschüren für Kinder an

Aufgepasst, jetzt heißt es in der Natur wieder ganz genau hinschauen und hinhören! Denn viele Insekten sind, wenn die Tage wärmer werden, in unseren Gärten unterwegs. Sie krabbeln an Bäumen, verstecken sich im Gras oder sitzen auf Blüten. Für Kinder im Vor- und Grundschulalter, die mehr über Bienen, Käfer und Co. erfahren möchten, hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ein besonderes Angebot. Im Webshop des Landesbetriebs sind verschiedene kostenlose Broschüren erhältlich, die Kindern verschiedener Altersstufen die bunte und spannende Welt der Insekten näherbringen.

Das Heft „ Entdecke die unbekannte Welt der Insekten " richtet sich an junge Naturinteressierte ab acht Jahren. Sie lernen darin verschiedene heimische Insektenarten und deren Lebensräume in Niedersachsen kennen. Hier bieten Suchbilder, Rätsel und Bastelanleitungen vielfältige Möglichkeiten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das eingelegte Poster kann mit den beigefügten Aufklebern selbst fertiggestellt werden und natürlich gibt es auch praktische Tipps, was Kinder direkt für den Insektenschutz tun können.  

Warum Insekten keine Schottergärten mögen, erfahren Kinder in dieser Broschüre. Foto: NLWKN

Eine weitere Broschüre heißt „Die Schotterhopper wandern aus! Diese humorvoll gestaltete Bildergeschichte nimmt Vor- und Grundschulkinder mit auf die spannende Reise dreier Insekten - raus aus dem Schottergarten, rein ins Abenteuer. Ganz nebenbei werden nicht nur erste Artenkenntnisse zu Großem Heupferd, Schachbrettfalter und Kleinem Eichenbock vermittelt, sondern auch, dass nicht nur Menschen eine geeignete Umgebung brauchen, um zu wachsen und sich entwickeln zu können.

„Dem NLWKN als Fachbehörde für Natur- und Artenschutz ist es ein besonderes Anliegen, nicht nur Erwachsene mit Informationen zu versorgen, sondern diese wichtigen Themen auch kindgerecht aufzubereiten. Denn durch unsere Publikationen können Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas lernen, sondern durch dieses Wissen auch aktiv beim Natur- und Artenschutz mithelfen, beispielsweise in Hinblick auf den Insektenschutz", sagt Berthold Paterak, Leiter des Geschäftsbereichs Naturschutz im NLWKN.

Einen Überblick zu allen kindgerechten Angeboten des NLWKN zum Thema Insektenvielfalt ist hier zu finden: www.nlwkn.niedersachsen.de/insekteninfos-kinder

Gedruckte Hefte können über den NLWKN-Webshop oder die folgende Adresse bestellt werden: veroeffentlichungen@nlwkn.niedersachsen.de

Wer lieber per Briefpost bestellen möchte, schreibt an:

NLWKN

 - Veröffentlichungen -

Postfach 91 07 13

30427 Hannover. 

Bei größeren Bestellmengen sollte der geplante Verwendungszweck angegeben werden.

Donnerstag, 28. März 2024

Neu Lese-Reihe beginnt mit „Heideangst“

 Kathrin Hanke liest am 9. April bei der „Wein-Lese in Uelzen

„Es war nicht der direkte Weg zu seiner aktuellen Arbeitsstelle, dennoch war es für ihn kein Umweg. Er hatte den kleinen Schlenker an ihrem Wohnhaus vorbei in seine morgendliche Routine eingeplant. Sowieso fuhr er ständig, wenn er unterwegs war, durch die Straße, in der sie wohnte. Das machte er nun schon seit über einem Jahr so, und es war ihm in Fleisch und Blut übergegangen.“ Lars Brückner stalkt Alina, seine Ex. Doch es bleibt nicht dabei...

„Heideangst“ ist der zehnte Band der „Heide“-Krimis um die Kommissarin Katharina von Hagemann und ihren Chef Benjamin Rehder – spannende, klug geschriebene Romane mit Thrill. Die ersten sieben Bände hat Kathrin Hanke noch gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Claudia Kröger geschrieben, seit dem 2021 veröffentlichten Band 8 steht Hankes Name alleine auf dem Cover der Heidekrimis. Demnächst kommt mit „Heidequal“ der 11. Band in die Buchhandlungen. Am 9. April allerdings liest Kathrin Hanke im Martin-Luther-Haus in der Pastorenstraße 6 in Uelzen aus ihrem vorerst letzten Roman „Heideangst“. Doch wird sie als Appetithappen sicherlich auch ein paar Seiten ihres neuesten Werkes mit dabei haben ...

Kathrin Hanke liest aus ihrem Krimi "Heideangst".

Kathrin Hanke wurde in Hamburg geboren, wo sie auch wohnt und schreibt. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg mit den Schwerpunkten Sprache und Kommunikation sowie Musik hatte sie das Glück, aus ihrer einen Leidenschaft, dem Schreiben, ihren Beruf machen zu können. Sie jobbte beim Radio als Redakteurin, schrieb Artikel für Zeitungen, arbeitete als Ghostwriterin sowie Werbetexterin. Seit 2014 ist Kathrin Hanke freie Autorin. Sie ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, sowie bei den Mörderischen Schwestern, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist.

Der Abend mit Kathrin Hanke am 9. April ist eine Premiere. Damals, als es noch die Buchhandlung Decius in der Bahnhofstraße gab, standen dort regelmäßig einmal im Monat Lesungen quer durch alle Genres auf dem Programm. Seit Ende 2019 gibt es diese von Urthe Eilers, der Buchhandlungs-Leiterin, engagiert und mit viel Herzblut betriebenen Veranstaltungen nicht mehr – 2020 übernahm der Branchenriese Thalia den kleineren Filialisten aus Hannover, dann kam Corona …

Folkert Frels ist der Initiator der neuen Lese-Reihe.

Diese Tradition der monatlichen Lesungen möchte Folkert Frels neu beleben. Dem geschriebenen und gesprochenen Wort bringt er als langjähriger freier Mitarbeiter der Uelzener Tageszeitung ohnehin große Sympathien entgegen. Kaum eine Lesung im Hause Decius, die er nicht für die Heimatzeitung besuchte. Nun also der Wechsel vom Rezensenten zum Veranstalter. Der Name ist Programm: Die „Wein-Lese“ der Vinothek Gutenberg verspricht einen Abend mit Wein und Literatur. Unter der Überschrift „Wein-Lese“ gab es in der Weinstube in der Rademacherstraße zwischen 2000 und 2020 immer mal wieder literarische Veranstaltungen – diesen Begriff übernimmt der Wein- und Literatur-Freund Frels nun für seine Lese-Reihe, die vorerst im Martin-Luther-Haus durchgeführt wird. Es wird immer ein Dienstag und der Beginn immer um 19 Uhr sein. Sieben Autoren und Autorinnen sind bereits fest für dieses Jahr gebucht, wobei das Augenmerk besonders auf aus der norddeutschen Region stammende Schreiber gerichtet ist. Vorerst geplant sind folgende Lesungen:

• 9. April: Kathrin Hanke

• 7. Mai: Heike Wolpert

• 28. Mai: Claudia Rimkus

• 25. Juni: Werner Pfeil

• 3. September: Silke Mahrt

• 1. Oktober: Karen Kliewe 

• 29. Oktober: Thorsten Sueße.

Mittwoch, 27. März 2024

Ostereiersuche und lebendiges Handwerk

Das barrierefreie Handwerksmuseum Suhlendorf ist an allen Ostertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für den Ostermontag haben sich die im Museumsverein engagierten Frauen etwas Besonderes einfallen lassen: Sie bringen selbstgebackenen Kuchen mit, der im Kaffeegarten genossen werden kann. Außer Kaffee und Kuchen werden auch Kaltgetränke und Gegrilltes angeboten. Kinder sind eingeladen, nach auf dem Gelände versteckten Ostereiern zu suchen. Die gefundenen Eier können im Backhaus gegen kleine Überraschungen eingetauscht werden.

In einigen der zahlreichen Werkstätten sind Handwerker anzutreffen: Museumsfrisörin, Museumsimker und Museumsschmied geben Einblicke in ihr Handwerk und beantworten Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Der Museumsschmied bearbeitet glühendes Eisen. Foto: Inka Lykka Korth

Dienstag, 19. März 2024

Deutsch-spanisches Gitarrenduo

Max Clouth und Luis Gallo spielen am Sonnabend in Bröckel. Foto: Max Clouth/Luis Gallo

Den Madrider Luis Gallo und den Frankfurter Max Clouth verbindet die Liebe zur Gitarre und zum guten Essen: „Musik machen ist wie Kochen, es geht um gute Zutaten, gutes Timing und guten Geschmack”, sagt Max Clouth. „Und darum, manchmal frische Rezepte auszuprobieren!” ergänzt Luis Gallo. Die Lust an frischen musikalischen Rezepten hat beide angetrieben, in verschiedensten Konstellationen zu arbeiten: Luis mit Hans Zimmer, Ara Malikian und Jorge Pardo, Max mit Varijashree Venugopal, Arto Tuncboyaciyan und seinem Max Clouth Clan, der die Klangsprache indischer Ragas in den Jazz überträgt. Jetzt also ein Duo dieser beiden Grenzgänger. „Die Gitarre lässt sich in jede Kultur übertragen. Für mich ist sie wie eine Brücke!” meint Luis. Max dazu: „Luis spricht Englisch mit spanischem, ich mit deutschem Akzent, aber am Ende sprechen wir beide Musik, wir sprechen Gitarre!”

Das Gitarrenduo Max Clouth & Luis Gallo spielt am Sonnabend, 23. März, von 20 Uhr an im Antikhof Drei Eichen in Bröckel. Der Eintritt ist frei, aber ein Hut geht herum. Anmeldung unter Telefon 05144 560177.

Mittwoch, 13. März 2024

Saisonauftakt mit Backtag und Jazzmusik

Handwerksmuseum Suhlendorf von Sonntag an wieder geöffnet

Der Festplatz mit Bockwindmühle, Backhaus und Kaffeegarten. Foto: Museumsverein Suhlendorf

Mit dem Beginn der Osterferien stehen auch wieder die Türen des barrierefreien Handwerksmuseums Suhlendorf offen. Der Museumsverein Suhlendorf startet am Sonntag, 17. März, mit einem zünftigen Backtag in die neue Saison.  Im Kaffeegarten können sich die Gäste frischgebackene Leckereien aus dem Holzbackofen schmecken lassen. Ein reichhaltiges Angebot an Speisen wird im Grillhaus angeboten, und eine Vielzahl von Getränken gibt es unter dem Göpel. Etliche Handwerker machen traditionelles Handwerk lebendig. 

Musikalisch wird der Tag von den Jazzikanten begleitet. Sie spielen die schönsten Jazz- und Swing- Klassiker von Duke Ellington, George Gershwin und vielen anderen. In der Besetzung Niklas Wienecke (Saxophon)), Mark Hertzer (Gitarre) und Jens Balzereit (Kontrabass) will das Trio für eine angenehme Atmosphäre und viel gute Laune sorgen. 

Die Jazzikanten spielen zum Saisonstart. Foto: Museumsverein Suhlendorf

Die Gäste können sich auf dem Gelände mit Hilfe eines Museumsführers orientieren. Vor jeder Werkstatt bietet eine Informationstafel eine Einführung in die Geschichte des Handwerks. Auf der Tafel befinden sich auch Hinweise, welche Informationen weiterführend im Audioguide angeboten werden. Mit einem Entdeckerheft können Kinder einen eigenen Zugang zu den Ausstellungen erkunden.

Bis zum Beginn der Winterzeit am 27. Oktober ist das Freilichtmuseum von dienstags bis Sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Dienstag, 12. März 2024

Zum Frühlingsbeginn ein neues Heft

 Wenn im Frühling die Natur erwacht und alles zu blühen und zu grünen beginnt, geht es endlich wieder hinaus nach draußen. Deshalb ist die Rubrik »Streifzüge« im Frühlingsheft besonders umfangreich. Wir machen Lust auf Radtouren und Wanderungen durch Wald, Wiesen, Moor und Heide. Weitere Ausflugstipps enthält er ebenfalls umfangreiche Südheide-Kalender. Außerdem geht es in dem Heft um Hühner, Kettensägen, Kinderkleidung im Wandel der Zeit und vieles mehr.

Das neue Heft erscheint zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März. Damit Sie es pünktlich im Briefkasten haben, sollten Sie es jetzt bestellen: Shop. Sie möchten sofort im neuen Heft blättern? Dann kaufen Sie sich am besten das E-Paper.


Mittwoch, 28. Februar 2024

Ich sehe was, das ihr nicht seht

 Von Schülerinnen und Schülern im Alleingang gestaltete Ausstellung

FOLKERT FRELS

Nur ein Wochenende lang, vom 23. bis 25. Februar, waren die Bilder des Leistungskurses „Kunst“ des Lessing-Gymnasiums in der Galerie des Kunstvereins Uelzen im Theater an der Ilmenau zu sehen. Dann wurden sie schon wieder abgehängt. Denn bereits am Sonntag, 3. März, wird die Ausstellung „Ich sehe was, das ihr nicht seht“ von Malte Brekenfeld eröffnet.

Um den Schülern des Kunst-Kurses über die kurze Ausstellungszeit hinaus die Gelegenheit zu geben, sich dem Uelzener Publikum zu präsentieren und die vorangegangene Ausstellung noch einmal Revue passieren zu lassen, steht der Montagstreff des Kunstvereins am Montag, 4. März, den Kursteilnehmenden mit ihrer Lehrerin Simona Staehr zur Verfügung.

Zwar ist an diesem Montag die von den Schülern im Alleingang gestaltete Ausstellung bereits wieder abgehängt, doch in Form von Beamer-Projektionen und auch einigen Originalen vor Ort werden die Schüler ihre Arbeiten erläutern. Der Leistungskurs besteht aus sechs Schülerinnen und Schülern und ihrer Lehrerin Simona Staehr, die den Kurs bereits drei Semester lang begleitet hat. Ganz auf sich allein gestellt, hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, eine Ausstellung von Anfang bis Ende zu gestalten.

Die Schüler werden für ihre Leistung benotet, wobei auch der Lern-und Entwicklungsprozess des einzelnen eine Rolle spielt. Der von den Schüler:innen gestaltete Montagstreff fließt vielleicht in die Note mit ein. Über ein zahlreiches Erscheinen von interessierten Gästen werden sie sich deshalb gewiss freuen. Der Montagstreff am 4. März findet wie immer von 19:00 an auf der Studiobühne des Theaters an der Ilmenau statt. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Montagstreffs sind allerdings gern gesehen.                                          

Freitag, 23. Februar 2024

Sogar ein Seeadler war unter den Pflegetieren

Jahresbilanz des NABU-Artenschuzzentrums Leiferde: Vorangegangene Dürresommer zeigen Auswirkungen und derzeitige Hochwasser lassen Folgen fürs nächste Jahr vermuten.

Graupapageien in einer Voliere des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde. Foto: NABU/Joachim Neumann

Mit insgesamt 3656 Tieren aus 181 verschiedenen Arten bleibt die Zahl der betreuten Pflegetiere im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde bei Gifhorn auf hohem Niveau. Das geht aus der aktuellen Jahresbilanz für 2023 hervor, die Bärbel Rogoschik am Freitag vorstellte. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigen die aktuellen Zahlen im zweiten Jahr in Folge aber einen leichten Rückgang des Pflegetieraufkommens,  was für für die Leiterin des Zentrums aber eine nicht unerwartete Entwicklung ist:  „Bei den steigenden Pflegetierzahlen in den Vorjahren handelt es sich in erster Linie um insektenfressende Arten, die aufgrund der mehrjährigen Trockenheit und dem damit verbundenen Nahrungsmangel in Bedrängnis geraten sind. Da es sich hierbei überwiegend um relativ kurzlebige Arten handelt, vor allem Singvögel, führt ein schwacher Reproduktionserfolg über mehrere Jahre recht schnell zu einer Abnahme des Gesamtbestandes, der sich offensichtlich jetzt in den sinkenden Zahlen widerspiegelt.“

Heimische Tiere – Profiteure oder Opfer anhaltender Klimaveränderungen oder des Menschen selbst

Die größte Pflegetiergruppe waren die heimischen Vögel mit 2.466 Tieren aus 95 Arten. Darunter befanden sich fast 200 Greifvögel, die häufigsten Arten davon waren Turmfalken und Mäusebussarde. Auch ein junger, geschwächter Seeadler war zur Erholung im Artenschutzzentrum – ein absolut seltener Gast. Es ist anzunehmen, dass die Zahl zu betreuender mäusefressender Beutegreifer bis hin zum Weißstorch in der Bilanz 2024 steigen wird, denn den anhaltenden Hochwasserereignissen ab Jahresende sind unzählige Kleinnager zum Opfer gefallen.

Während die Taubenarten (vor allem die Ringeltaube) ganz offensichtlich von den vergangenen Trockenjahren profitierten und hohe Bestandsdichten aufbauen konnten, gerieten die verschiedenen Arten der Entenvögel durch niedrigwasserführende oder austrocknende Gewässer zunehmend in Bedrängnis, da es an sicheren Brut- und Aufenthaltsgewässern fehlte.

Die im NABU-Artenschutzzentrum versorgten 35 Weißstörche entsprechen etwa dem langjährigen Schnitt. Mit großer Sorge beobachtet Bärbel Rogoschik die zunehmende Angewohnheit von Weißstörchen auf Mülldeponien nach Nahrung zu suchen, denn hier fressen sie nicht selten Zivilisationsmüll in Form von Gummibändern und anderen Kunststoffteilen.

Der Igel war unter den Säugetieren neben Eichhörnchen und Siebenschläfer der häufigste Gast im NABU-Artenschutzzentrum. Denkbar sei es laut Rogoschik, dass das Pflegetieraufkommen von Igeln durch die flächendeckenden Überschwemmungen und bis an die Oberfläche stehende Bodenwasser im nächsten Jahr rückläufig sein wird.

Nach wie vor gibt es eine hohe Zahl Reptilien und Amphibien. 302 Individuen wurden entweder beschlagnahmt oder sind als Fundtiere eingegangenen. Für Joachim Neumann, Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums, ist es eine verkehrte Welt: „Die hohe Zahl an Fundtieren und häufig auch deren Zustand zeigt uns Jahr für Jahr deutlich, dass die Haltungsbedingungen vieler Exoten einfach extrem schlecht sein müssen und einer behördlichen Kontrolle sicher nicht standhalten würden. Da den Behörden aber einfach nicht bekannt ist, wo und wie überall exotische Tiere gehalten werden, ist eine Kontrolle der Haltungsbedingungen in fast allen Fällen nicht möglich. Die Einführung einer behördlichen Meldepflicht für Verkäufer und der Nachweis artspezifischer Sachkundenachweise würden diese Situation deutlich verbessern.“

Wie kommen die Tiere ins NABU-Artenschutzzentrum?

Bedingt durch die Lage des NABU-Artenschutzzentrums im Landkreis Gifhorn kamen die meisten Tiere aus diesem Einzugsgebiet, aber auch aus benachbarten Landkreisen und Städten (insgesamt neun Bundesländer). Eingeliefert werden in erster Linie verwaiste Tiere, dann folgen zahlenmäßig Kollisionsopfer oder durch andere Tiere verletzte Tiere, entwichene oder auch ausgesetzte Tiere. Viele sind klassische Zivilisationsopfer, aber auch behördlich eingezogene Tiere aufgrund von Tier- oder Artenschutzrecht.

Schwarzstörche bei der Auswilderung nach dem Aufenthalt im Artenschutzzentrum. Foto: NABU / Joachim Neumann

Storchenfest am 21. April

Das Artenschutzzentrum in Leiferde ist darüber hinaus auch ein Umweltbildungs- und Naturerlebniszentrum mit Veranstaltungen wie Kiki-Klub, Führungen, Exkursionen und Kindergeburtstagen. Der echte Besuchsmagnet ist aber das traditionelle Storchenfest mit ca. 4.000 Besuchern im letzten Jahr. Uwe-Peter Lestin, Vorsitzender des Förderkreises des NABU-Artenschutzzentrums, freut sich, dass am Sonntag, dem 21. April, von 11:00 bis 17:00 Uhr wieder das Storchenfest stattfinden wird. Er ruft dazu auf, den Weg nach Leiferde mit dem Fahrrad anzutreten. „Dadurch wird die Umwelt geschont, man erhält ein kostenloses Begrüßungsgetränk und hat keine Parkplatzprobleme.“ 

Samstag, 17. Februar 2024

„Nie wieder ist jetzt!“ oder „Wehret den Anfängen war gestern“?

Vortrag von Dr. David Johannes Berchem mit anschließender Diskussion

Der Vortrag nimmt den Anstieg antisemitischer Diskriminierungsvorfälle zum Anlass, um einen Überblick über Judenhass in Geschichte und Gegenwart zu präsentieren. Dabei wird sowohl die Gesamtgesellschaft in Deutschland als auch der Fußball in den Fokus genommen. Abschließend werden Widerstandspraxen und Handlungsempfehlungen formuliert und diskutiert.

Dr. David Johannes Berchem ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und Projektleiter bei der Meldestelle für Diskriminierung im Fußball in Nordrhein-Westfalen.

Die Vortragsveranstaltung „Nie wieder ist jetzt!“ oder „Wehret den Anfängen war gestern“? findet am Donnerstag, 22. Februar, von 19:30 Uhr an im Evangelischen Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, statt. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen unter www.bildung-voller-leben.de oder  Telefon 05052-98990.

Donnerstag, 1. Februar 2024

Ein Leben auf Reisen

A. E. Johann (1901-1996) war zu seiner Zeit der erfolgreichste deutschsprachige Reiseschriftsteller. Er reiste mehrfach um die Welt und schrieb rund 80 Bücher, die eine Gesamtauflage von über 20 Millionen Exemplaren erreichten. Auf seinen Reisen sprach er mit Albert Einstein, Henry Ford, Jawaharlal Nehru und Nikita Chruschtschow und weiteren Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Viele seiner Bücher entstanden in seinem Arbeitszimmer in Oerrel bei Hankensbüttel, wo der Bestsellerautor lebte, wenn er gerade einmal nicht auf Reisen war.

A. E. Johann unterwegs in Afrika (Archivfoto)

Rudi Zülch, Autor der im im Calluna-Verlag erschienenen Biographie "Ein Leben auf Reisen", stellt den Reiseschriftsteller am Freitag, 16. Februar, von 19 Uhr an im Café Zeitlos im historischen Haus Kreyenberg in Wittingen, Lange Straße 59, vor und gibt Einblick in dessen Leben und Werk. Cornelia Cieslar liest Passagen aus A. E. Johanns Büchern.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Kultur im Kreyenberg" als Gemeinschaftsveranstaltung der Haus-Kreyenberg-Stiftung und des Kulturvereins Wittingen statt. Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro (für Schülerinnen und Schüler fünf Euro). Um Anmeldung unter Telefon 0163 4776282 wird gebeten. 

Der Reisekoffer des Schriftstellers im Arbeitszimmer in Oerrel bei Hankensbüttel
Foto: Inka Lykka Korth
ü


Freitag, 26. Januar 2024

Winterwanderung im Suderburger Land

Der Tourismusverein Suderburger Land lädt zu einer Winterwanderung ein. Wanderführerin Martina Borchardt führt am Sonnabend, 17. Februar, auf einer etwa zwölf Kilometer langen Strecke durch das Suderburger Land. Vom Ort Suderburg aus geht es in das Niederungsgebiet am Tannrähm. Hier befand sich einst ein Erlenbruchwald, dessen Reste noch vorhanden sind. Am Wegesrand beeindrucken mehrere, aus großen Findlingen geschaffene Denkmale. Das Denkmal für die in Ersten Weltkrieg gefallenen Schüler der Wiesenbauschule Suderburg wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. 1945 wurde das Denkmal auch den Gefallenen des zweiten Weltkrieges gewidmet. Der zweite Findling wurde anlässlich der 75-jährigen Bestehens der Wiesenbauschule am 17.  Mai 1929 dem ersten Leiter August Hillmer sowie seinem Nachfolger und Bruder Wilhelm Hillmer geweiht. 

Wald und Heide – unterwegs im Suderburger Land. Foto: Tourismusverein Suderburger Land

Weiter führt die Wanderung zur Heidefläche, die seit 1998 besteht. Ein kleiner Außenstall dient als Unterstand für Heidschnucken. Hier entlang und weiter durch das benachbarte Wäldchen verläuft der Kulturhistorische Wassererlebnispfad, dem die Wanderung nun folgt. 

Die Wanderung beginnt um 13 Uhr am Gasthaus Luther’s Carpe Diem, In den Twieten 14, in Suderburg, und endet dort gegen 16 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, in dem Gasthaus gemeinsam Kaffee zu trinken. 

Zur besseren Planung wird um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse info@suderburgerland.de oder der Telefonnummer  0162 7162307 gebeten. 

Tourismus soll nachhaltiger und klimafreundlicher werden

Workshop: Experten diskutierten in der Gemeinde Südheide über mögliche Maßnahmen

Dem Thema "Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Tourismus" widmete sich ein Workshop, zu dem die Lüneburger Heide GmbH und der Landkreis Celle gemeinsam eingeladen haben. 29 Teilnehmer unterschiedlicher touristischer Bereiche nutzten die Gelegenheit, ihr bisheriges Wissen zu vertiefen und gemeinsam Ansätze für die nachhaltige Tourismusentwicklung zu erarbeiten.

Die Teilnehmenden des Nachhaltigkeits-Workshop in der Gemeinde Südheide. Foto: Lüneburger Heide GmbH

„Es gibt bereits viele Projekte und Entwicklungen im Landkreis, die sich mit nachhaltigem Tourismus beschäftigen. Wir sind eine Naturparkregion und empfinden es als wichtige Aufgabe, unser wertvollstes Gut zu schützen und zu bewahren. Ich freue mich über das Engagement unserer Experten, die über bisherige Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit berichteten und miteinander in den Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen kamen“, erklärte Elmar Best, Leiter des Bereichs Tourismus Landkreis Celle bei der Lüneburger Heide GmbH. 

Wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit für die Südheide ist, unterstrich auch Katharina Ebeling, Bürgermeisterin der Gemeinde Südheide. „Ich freue mich über das Engagement des Tourismus für mehr Nachhaltigkeit und die Initiative, ein Netzwerk von Experten zu schaffen. Auch wir als Gemeinde Südheide haben bereits und werden künftig Nachhaltigkeitsaspekte bedenken, so dass hier die Fäden zusammenlaufen“, freute sich Ebeling.

Der Netzwerkgedanke war besonders wichtig. Es kamen einerseits touristische Akteure zusammen, darunter zertifizierte Natur- und Landschaftsführer, Vertreter von Tourist-Informationen und aus dem Stadtmarketing Celle, von Hotels, Ferienwohnungen und Hofläden sowie vom Wildpark Müden (Örtze) und der Lüneburger Heide GmbH. Daneben gestalteten auch Teilnehmer der Niedersächsischen Landesforsten, Kommunalvertreter und Experten des Landkreises aus den Fachbereichen Tourismus, Mobilität, Klimaschutz und Naturschutz, Mitarbeitende des Regionalmanagements der Leader-Regionen sowie Kirchenvertreter die Tagesveranstaltung mit.

Prof. Dr. Harald Zeiss und Simone Kohl vom renommierten Institut für nachhaltigen Tourismus in Wernigerode führten die Gruppe mit Impulsvorträgen an die unterschiedlichen Aspekte des nachhaltigen Tourismus heran. In Arbeitseinheiten richteten die Teilnehmenden anschließend den Blick auf den Landkreis Celle: Wie ist der aktuelle Sachstand im Landkreis? Welche "Best Practices" gibt es in der Region? Wie ist die Nachfrage zum nachhaltigen Urlaub seitens der Gäste? Und vor allem: Wie kann der Tourismus unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekten weiterentwickelt werden; welche Ideen gilt es, neu zu diskutieren?

„Die Veranstaltung soll als Auftakt dienen, nachhaltige Entwicklungen im Landkreis weiter voranzutreiben und zu begleiten. Vor allem das geschaffene Netzwerk ist besonders wichtig, weil Touristiker und Partner mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Disziplinen miteinander ins Gespräch kamen, die sonst kaum Berührungspunkte haben“, zog Elmar Best ein zufriedenes Resümee. 

Dienstag, 23. Januar 2024

Die Bühne, mein Leben!

Sohlengang und Spitzentanz – Gedanken in Wort, Poesie & Bild

So hat die Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin und Kunstreferentin Veronika Kranich ihre Autobiografie genannt, die sie beim ersten Montagstreff des Kunstvereins Uelzen des Jahres 2024 am 5. Februar von 19 Uhr an auf der Studiobühne im Keller des Theaters an der Ilmenau vorstellen wird. In dem Buch lässt sie ihr Leben Revue passieren, fragt nach dem „Warum“  ihres ungewöhnlichen Werdegangs, bearbeitet dabei die Höhen und Tiefen ihres Lebens auf der Suche nach Sinn und Identität. Veronika Kranich schreibt und dichtet über eine freiheitsliebende Frau, die ihr Leben mit allen Konsequenzen selbstverantwortlich in die Hand nahm.

Die Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Veronika Kranich stellt beim Montagstreff des Kunstvereins Uelzen ihre Autobiografie vor. 

Es ist ein reiches, erfülltes Leben, das sie beschreibt, aber auch ein steiniger, einsamer Weg. 
Berauschende Höhenflüge wechselten etliche Male ab mit schmerzvollen Talfahrten.
Aber alle existentiellen Krisen erweiterten ihr Bewusstsein und förderten Kreativität und Entwicklung. Es ist ein Buch der Bewusstwerdung, voller Lebensphilosophie und spannender Geschichten, untermalt mit Fotos, eigenen Aquarellen und Gedichten. Begleitet wird die Lesung von Musik und Gesang. Das Buch kann direkt vor Ort erworben und signiert werden. 

Der Kunstverein und die Referentin würden sich über einen regen Besuch dieser Veranstaltung freuen. Der Eintritt ist wie immer frei - Spenden für den Montagstreff sind allerdings gern gesehen. Die Veranstaltung am 5. Februar findet auf der Studiobühne des Theaters an der Ilmenau statt.

Mittwoch, 10. Januar 2024

För Plattsnackers

Neuer Bildungsflyer des Lüneburgischen Landschaftsverbands erschienen

Snacken, Geschichten vertellen un digital spelen – der neue Plattdeutsch-Bildungsflyer des Lüneburgischen Landschaftsverbandes richtet sich an alle Plattdeutsch-Interessierten mit oder ohne Sprachkenntnisse. 

Der digital und auf Papier gedruckt erhältliche Bildungsflyer.

Seit gut zwei Jahrzehnten engagiert sich der Lüneburgische Landschaftsverband für den Erhalt und die Pflege der Regionalsprache Niederdeutsch. Einer Sprache, die den Alltag und die Kultur in Norddeutschland über Jahrhunderte geprägt hat, heute aber allenfalls Zweitsprache ist. Neben eigenen Veranstaltungen, wie dem jährlich im Herbst stattfindenden „Schoolmesterdag“ für haupt- und ehrenamtich Lehrende und dem Workshop „Wi maakt mit ... Platt in ’n Kinnergoorn“ für pädagogisches Personal in Kindertagesstätten, bringt der Lüneburgische Landschaftsverband im Januar jeden Jahres einen Flyer mit plattdeutschen Bildungsprojekten für das ganze Jahr heraus. Der Flyer erscheint digital auf der Homepage des Landschaftsverbandes, kann aber auch als gedrucktes Exemplar in der Geschäftsstelle in Uelzen, Telefon 0581 827267, bestellt werden. 

Die Veranstaltungen finden im gesamten Tätigkeitsgebiet des Lüneburgischen Landschaftsverbandes statt. Die thematische Bandbreite ist groß und reicht von Kursen zum reinen Spracherwerb bis zu themenbezogenen Kursen wie „Escaperoom ok digital“ (28. Februar 2024) oder „Platt för de Lütten“ (31. August 2024). Mit diesen Angeboten werden verschiedene Zielgruppen sowie allgemein an der plattdeutschen Sprache Interessierte unterschiedlichen Alters angesprochen. Der Flyer erscheint u.a. in Kooperation mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) und berücksichtigt sowohl eigene Projekte des Landschaftsverbandes als auch Angebote des RLSB, der (Kreis-) Volkshochschulen Uelzen/Lüchow-Dannenberg und Lüneburg und der Vereine Lüneplatt e.V. (Landkreis Lüneburg) und För Platt e.V. (Landkreis Harburg).

Dienstag, 2. Januar 2024

"Wasserwandern" von der Lachte an die Aller

 Auf unserer Neujahrswanderung, die uns von der Lachte an die Aller führte, haben wir uns einen Überblick über die aktuelle Hochwasserlage verschafft.

Ein kleines Video vom Allerwehr bei Osterloh und den Link zur Tour gibt es hier:https://www.calluna.media/

Blick vomn Allerwehr bei Osterloh auf den reißenden Strom. Foto: Inka Lykka Korth