Dienstag, 12. Februar 2019

Mehr Artenvielfalt in der Aller – neue Lebensräume für die Barbe

Im Otter-Zentrum in Hankensbüttel wurde heute das Projekt „Artenvielfalt in der Aller – Neue Lebensräume für die Barbe“ vorgestellt. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, und Frank Doods, Staatssekretär im niedersächsischen Umweltministerium, leiteten die Umsetzungsphase ein. Mit dem vom Bundesumweltministerium und vom niedersächsischen Umweltministerium geförderten Vorhaben werden in den kommenden sechs Jahren sowohl Maßnahmen am Gewässer umgesetzt, als auch Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit für die Entwicklung der Barben-Vorkommen an der Aller und ihren Nebengewässern im südöstlichen Niedersachsen durchgeführt. Vertreter und Vertreterinnen der Behörden, der Unterhaltungsverbände und der Naturschutz- und Angelvereine informierten sich über die Projekt-Ziele und geplante Aktivitäten.
„Die Barbe ist eine typische Art klarer, sauerstoffreicher Gewässer, die in größeren Gruppen am kiesigen oder sandigen Boden lebt. In vielen Bundesländern ist sie gefährdet, in einigen in der Roten Liste als ausgestorben geführt. Deutschland hat für die Barbe europaweit eine besondere Verantwortung, die Lebensräume dieser Fischart zu erhalten und zu entwickeln. Vorhaben, die der Wiederausbreitung der Barbe dienen, sind deshalb von bundesweitem Interesse. Da die Barbe insbesondere im südöstlichen Niedersachsen selten geworden ist, ist das Projekt für die Aller und deren Nebengewässer von besonders großer Bedeutung“, betont Prof. Beate Jessel.
„Mit dem Barben-Projekt will die Aktion Fischotterschutz durch aktiven Naturschutz und Einbindung örtlicher Akteure wieder Lebensräume für die Barbe entlang der Aller sichern und entwickeln. Hierfür ist eine breite Unterstützung von Behörden, Verbänden und Vereinen vor Ort unabdingbar. Aber wir wollen auch die Menschen für die Bedeutung naturnaher Fließgewässer als Lebensraum unzähliger Lebewesen sensibilisieren und sie für das faszinierende Ökosystem vor der Haustür begeistern“, so der Vorstandsvorsitzende der Aktion Fischotterschutz Dr. Oskar Kölsch.

Stellten das Barben-Projekt vor (von links): Umwelt-Staatssekretär Frank Doods, Sören Brose (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt), Prof. Beate Jessel (Bundesamt für Naturschutz, Dr. Oskar Kölsch (Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz) und Projektleiterin Anke Willharms. Foto: Aktion Fischotterschutz e.V.


Mit dem Vorhaben verfolgt die Aktion Fischotterschutz das Ziel, die Nebenflüsse der Aller ihrem natürlichen Zustand wieder näher zu bringen, um neue Lebensräume für die selten gewordene Fischart Barbe zu entwickeln und die biologische Vielfalt in und an den Gewässern zu fördern. Hierfür werden Maßnahmen umgesetzt, die auf die hohen Lebensraumansprüche der Barbe abgestimmt sind. Im Projektgebiet, den Nebengewässern der Aller, sollen beispielsweise Kiesbänke, flach abfallende Gewässerabschnitte (sogenannte Rauschen) und strömungsarme Flachwasserzonen angelegt werden. Durch den Einbau von Totholz und neu zu schaffende, landwirtschaftlich ungenutzte Randstreifen wird die Eigendynamik der Flüsse zusätzlich gefördert und der Stoffeintrag reduziert.
Die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen erfolgt in Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren. Es werden sogenannte Verantwortungspartnerschaften gegründet, in denen Unterhaltungsverbände, Angelvereine und die Aktion Fischotterschutz gemeinsam Maßnahmen erarbeiten und wichtige Barben-Lebensräume ausweisen. Begleitet wird die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen durch Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung mit einem Fluss-Fisch-Mobil, das im gesamten Projektgebiet im Einsatz ist. Hiermit sollen den Menschen die heimischen Fischarten nähergebracht werden.
Das Barben-Projekt wird über das Bundesamt für Naturschutz im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und des Landes Niedersachsen bis zum Jahr 2024 gefördert.

Freitag, 1. Februar 2019

Celler Erklärung der VIELEN veröffentlicht

Celler Erklärung der VIELEN veröffentlicht

Heute haben Erstunterzeichner*innen unter der Federführung von Andreas Döring (Intendant des Schlosstheaters) und Dr. Jens-Christian Wagner (Leiter Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) die CELLER ERKLÄRUNG DER VIELEN im Malersaal des Schlosstheaters vorgestellt.
Kulturschaffende aus Stadt und Landkreis Celle haben sich zusammengeschlossen, um „mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal“ zu setzen und „gemeinsam eine Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt“ zu zeigen, wie der Präambel der Erklärung zu entnehmen ist. „Bundesweit haben sich unter dem Dach der „VIELEN“ Kulturschaffende zusammengeschlossen, um sich mit allen solidarisch zu zeigen, die Opfer rassistischer Hetze und rechtpopulistischer Angriffe auf die Freiheit von Kunst und Wissenschaft sind.“ Die Celler Erklärung wurde in breiter Diskussion gemeinsam verfasst und stellt eine eigenständige Erklärung dar.

Gruppenbild der anwesenden Erstunterzeichner*innen der Celler Erklärung der VIELEN. Foto: Andrea Hoffmann

Bisher waren es vor allem Kulturinstitutionen großer Städte und ganzer Bundesländer, die eine ‚Erklärung der VIELEN’ beschlossen haben. Derzeit sind Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen auf der bundesweiten Website www.dievielen.de vertreten, am 1. Februar treten nun Celle und Lüneburg mit eigenen Erklärungen an die Öffentlichkeit. Insgesamt haben bis zum 30. Januar rund 500 Institutionen ähnliche Erklärungen abgegeben, 20 weitere folgen am 1. Februar.
In Celle wird angestrebt, auf regionaler Ebene ein breites Bündnis der Kulturschaffenden zu bilden, die sich zu einem offenen, aufklärenden, kritischen Dialog mit Mitwirkenden und Publikum verpflichten mit dem Ziel, unsere Gesellschaft im Sinne des Grundgesetzes und einer offenen, liberalen Demokratie fortzuentwickeln.
Die unterzeichnenden Institutionen und Initiativen begreifen, den Werten des Grundgesetzes folgend, Kultur und ihre Einrichtungen – die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte – als offene Räume, die Vielen gehören. In unserer Gesellschaft treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie heißt, miteinander zu verhandeln – immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten.
Mit dem Start dieser Initiative in Celle sind alle Kulturschaffenden, Initiativen und Vereine in Stadt und Region Celle eingeladen, sich der Erklärung und damit einem Netzwerk des kulturellen Dialogs anzuschließen, Chöre ebenso wie Bibliotheken, Konzertveranstalter wie Bands u.v.m., auch Einzelpersonen können sich der Erklärung anschließen. Eine gemeinsame Aktion aller Beteiligten ist für den Herbst in Planung.

Die Celler Erklärung der VIELEN. Foto: Anna Jander

DIE VIELEN e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Er wurde im Juni 2017 gegründet. Ziel und gemeinnütziger Zweck ist die Beförderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie der Förderung der Volksbildung.

Zeitreise in die Steinzeit

Am Dienstag, 12. Februar , folgt ein weiterer Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Archäologie im Landkreis Gifhorn und Umgebung". Ab 19 Uhr berichtet der Archäologe Dr. Stephan Veil im Historischen Museum Schloss Gifhorn über die früheste Geschichte Niedersachsens zwischen etwa 300.000 und 5.000 v. Chr.

Rekonstruktion einer altsteinzeitlichen Landschaft. Grafik: Landesmuseum Hannover
Die Menschen der Altsteinzeit mussten als Jäger, Sammler und Fischer mit teilweise extremen Klima- und Landschaftsveränderungen klarkommen. Zu den bedeutsamsten Funden dieser Zeit zählen unter anderem die weltweit ältesten Holzwaffen aus dem Braunkohletagebau Schöningen. Sie zeigen, wie erfolgreich sich schon die frühen Neandertaler an das Leben in einer tundrenähnlichen Klimazone angepasst hatten. Etwa 200.000 Jahre später treffen wir auf Spuren ihrer Nachfahren an einem ehemaligen See bei Lehringen unweit von Verden an der Aller während einer ähnlich warmen Periode wie heute. Der Fund eines Elefantenskeletts mit noch darin steckender Holzlanze ist ein einmaliger Beleg für die Großwildjagd in dieser frühen Zeit. Auch während der folgenden letzten Eiszeit bis zum ersten großen Kälteeinbruch vor 50.000 Jahren können hochspezialisierte Neandertaler ihr Auskommen finden.
Am Ende der letzten Eiszeit vor rund 14.700 Jahren breiten sich wieder Wälder und Tiere nach Norden aus und mit ihnen Menschen unserer Art. Die Zahl der Lagerplätze nimmt stetig zu. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Kunstwerke der norddeutschen Tiefebene. Mit der Einwanderung von Bauern mit festen Häusern, Vieh und Ackerbau aus dem Süden vor etwa 7500 Jahren verändern sich schließlich die Jägerkulturen, bis sie schließlich ganz verschwinden.
Dr. Stephan Veil war bis Juli 2018 Oberkustos am Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover. Dort kuratierte er die Sammlung prähistorischer Altertümer und war u.a. für international bedeutsame Ausgrabungen verantwortlich.
Die Veranstaltung wird von der Kreisarchäologie Gifhorn, den Museen des Landkreises und der Archäologie-AG des Museums- und Heimatvereins Gifhorn gemeinsam organisiert. Der Eintritt ist frei.

Auch im Landkreis Gifhorn haben die Neandertaler ihre Spuren hinterlassen. Dieser Faustkeil stammt aus dem Gifhorner Ortsteil Winkel. Grafik: Z. Grindel, NLD Hannover



Dienstag, 29. Januar 2019

Bunte Blumen, wilde Landschaften


Beim Montagstreff des Kunstvereins Uelzen: Veronika Kranich stellt den Maler Emil Nolde vor

Der nächste Montagstreff des Kunstvereins Uelzen findet am 4. Februar von 19 Uhr an im Theaterkeller des Theaters an der Ilmenau statt. Die Kunstreferentin Veronika Kranich aus Hamburg wird den Künstler Emil Nolde vorstellen.
Sein Geburtsname lautete Hans Emil Hansen, doch nannte er sich nach seinem nordschleswigschen Geburtsort, in dem er 1867 geboren wurde, nur kurz Emil Nolde. In erster Linie schuf er Ölbilder, aber auch seine Aquarelle, Radierungen und Tuschezeichnungen waren sehr beachtet. Berlin wurde für Emil Nolde und seine erste Ehefrau Ada eine zweite Heimat neben der nordfriesischen Küste. In Seebüll nahe der dänischen Grenze ließ er sich nach seinen Entwürfen ein Wohnhaus mit Atelier im Bauhaus-Stil errichten und legte einen großen Garten an. Berühmt ist er vor allem für seine wilden Landschaften und die bunten Blumenbilder, von denen viele in seinem Garten entstanden. Die Werke Emil Noldes sind wild und archaisch, die Farben bunt und unverfälscht. Er war einer der wichtigsten deutschen Expressionisten und Mitglied der Künstlergruppe „Die Brücke“.
Nach dem Tod seiner ersten Frau Ada 1946 heiratete er kurz darauf die wesentlich jüngere Jolanthe Erdmann. Als Nolde 1956 starb, wurde er auf dem Grundstück in Seebüll neben Ada begraben. In seinem Wohnhaus ist jetzt ein Nolde-Museum untergebracht, das, wie auch der Garten, besichtigt werden kann (INFO www.nolde-stiftung.de)
Der Kunstverein und die Referentin würden sich über einen regen Besuch dieser Veranstaltung am 4. Februar freuen. Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden für die Arbeit des Montagstreffs werden gern entgegengenommen.


Freitag, 25. Januar 2019

"Attraktive Angebote machen, das Auto stehen zu lassen!"

Städtetagspräsident unternimmt Rad-Exkursion mit dem ADFC

Der Fahrradclub ADFC fordert den fahrradfreundlichen Umbau der Städte und mehr Platz für gute Radwege. Weil die Niederlande auf diesem Weg Vorreiter sind, hat der ADFC den Präsidenten des Deutschen Städtetags, Markus Lewe, zu einer Rad-Exkursion nach Groningen eingeladen. Lewe zeigte sich am Mittwoch beeindruckt von der guten Fahrrad-Infrastruktur und lobte die Prioritätensetzung bei der Verteilung des öffentlichen Raumes.

Mit Fahrrädern unterwegs: ADFC-Vorstandsmitglied Ludger Koopmann (links) und Städtetagspräsident Markus Lewe.
 Foto: ADFC/Veenstra
Markus Lewe, zugleich Oberbürgermeister der Stadt Münster, sagt: „Den Radverkehr zu fördern und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem Fußverkehr schlüssig zu vernetzen, ist ein ganz wichtiges Ziel für nachhaltige Mobilität in den Städten. Die Beispiele in den Niederlanden versetzen auch den Oberbürgermeister einer ausgewiesenen deutschen Fahrradstadt dabei immer wieder in Staunen. Meinen Amtskollegen in Groningen, Peter den Oudsten, kann ich nur beglückwünschen, zu gut ausgebauten Radwegen und Schnellverbindungen, zur weitgehend autofreien Innenstadt, dem ansprechend gestalteten Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof und den fahrradoptimierten Ampelanlagen.“

Fahrradfreundliches Groningen: Wo einst eine Durchgangsstraße für den Autoverkehr war, verläuft jetzt eine Premium- Radroute. Foto: ADFC/Veenstra
60 Prozent Radverkehrsanteil und viel Lebensqualität
Ausgehend vom damals revolutionären „Circulation Plan“ hat Groningen bereits 1977 begonnen, Alternativen zum Autoverkehr in weiten Teilen der Innenstadt zu schaffen, das Autoparken in Parkhäuser zu verlegen und den neu gewonnenen Platz für Fuß- und Radverkehr zu nutzen. In Verbindung mit einem hoch getakteten ÖPNV-Angebot, legen die Groninger heute über 60 Prozent ihrer Wege mit dem Rad zurück, mehr als in jeder deutschen Stadt. Einzelhandel und Gastronomie prosperieren und die Lebensqualität ist hoch.

Vorbildlich: Niederländische Fahrradstraße. Foto: ADFC/Veenstra

XL-Radwege statt Holperpisten
ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork: „Deutschland kann einen guten Teil seiner wachsenden Verkehrs- und Klimaprobleme lösen, wenn es das Potenzial des Fahrrads endlich voll entfaltet. Damit der Radverkehr die Städte von überflüssigen Autofahrten entlasten kann, braucht er in erster Linie Platz. Mit 80 Zentimeter schmalen Schutzstreifen und Holperpisten klappt das nicht, mit drei bis vier Meter breiten, vom Autoverkehr getrennten XL-Radwegen aber schon. Der Lohn ist eine leisere, menschlichere, lebenswertere Stadt.“

Deutlich mehr Platz für Menschen
Städtetagspräsident Lewe bestätigt: „Der öffentliche Raum ist zu wertvoll, um dauerhaft von parkenden Autos belegt zu werden. Wir brauchen deutlich mehr Platz für das Miteinander in der Stadt und einen umweltfreundlicheren Verkehr – für Cafés, Bänke, Flaniermeilen und für das Fahrrad.“

Vorfahrt für den Fahrradverkehr – in Groningen bereits Realität, in Deutschland noch  Zukunftsvision.
Foto ADFC/Veenstra

Bund und Länder bei Finanzierung gefordert
Zur Finanzierung nachhaltiger Mobilität sagte Lewe: „Unsere Mobilitätsangebote sollten die Menschen dazu einladen, das Auto stehen zu lassen und kürzere Wege auf dem Rad zurück zu legen. Dafür maßgeblich sind sicherlich ein langer Atem der Stadt, ein kreativer Geist für den Wandel der Mobilität und eine auskömmliche Finanzierung. Bund und Länder sollten konsequent auf eine Agenda für nachhaltige Mobilität setzen und diese auch so fördern, dass wir bis 2030 spürbare Änderungen in unseren Städten und Regionen bemerken.“

Seltene Sorten kaufen oder tauschen

3. Lüneburger Saatgutfestival

Rechtzeitig zum Beginn der Aussaat-Saison findet am Sonnabend, 9. Februar, von 13 bis 16 Uhr  im Museum Lüneburg das 3. Lüneburger Saatgutfestival statt. Das Ziel des Saatgutfestivals ist es, die Biodiversität (biologische Vielfalt) sowohl in der Natur als auch bei den Kulturpflanzen und -tieren zu fördern. Auf dem Saatgutfestival können die Besucherinnen und Besucher Saatgut von besonderen und seltenen Sorten kaufen oder tauschen: Tomaten, Paprika, Salat, Bohnen, Erbsen, Knoblauch, Radieschen, Mangold, Kräuter, Blumen, Kartoffeln und Apfelreise – für mehr Freude im Garten und Geschmack in der Küche. Der Eintritt ist frei.
Um 11:30 Uhr beginnt ein Vortrag von Ursula Reinhard mit dem Titel "Global denken – lokal säen". Ursula Reinhard war viele Jahre Vorsitzende des Vereins zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) und ist auch aus den Medien bekannt. Die Stände öffnen im Anschluss an den Vortrag um 13 Uhr. Neben vielen Informationen von  Initiativen, Höfen und Vereinen aus der Region gibt es weitere Vorträge und Workshops. Mit vielen. Das Saatgutfestival wird privat organisiert.


Mittwoch, 23. Januar 2019

NABU-Seminar zum Thema Gewässerverschmutzung

Der NABU-Niedersachsen lädt im Rahmen seines von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Projektes „Abtauchen zum Aufräumen“ zu einem spannenden Seminar zum Thema Verschmutzung von Gewässern ein. Das Seminar findet am Dienstag, 5. Februar, von 18 Uhr an im Café Lässig im Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen statt.
Die Verschmutzung der Meere ist in den Medien ein vielbeachtetes Thema. Weniger beachtet, jedoch vergleichbar wichtig, sei die Situation in unseren heimischen Seen, teilt der NABU mit: "80 Prozent der Einträge vom Müll erfolgen global betrachtet durch Zuflüsse von Land. Die Abfälle verrotten oft erst nach Jahren, Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten, wobei auch der Verrottungsprozess zumeist mit großen Umweltbelastungen verbunden ist. Müll auf und unterhalb der Wasseroberfläche sowie auf dem Grund von Gewässern stellt eine große Gefahr für alle Lebewesen dar."

Im Rahmen der Aktion "Abtauchen zum Abräumen" wurde schon jede Menge Müll 
aus heimischen Gewässern gefischt. Foto: André Noffke
Das Seminar richtet sich an Naturschutzpraktiker/innen, Öffentlichkeitsarbeiter/innen und alle weiteren Interessierten – eine Anmeldung und nähere Informationen sind auch kurzfristig noch möglich bei der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland, Telefon 05141 299 6284.

Literaturstammtisch in Gifhorn

Die Arbeitsgemeinschaft Literatur der Braunschweigischen Landschaft lädt alle Schreibenden und an Literatur Interessierten zu  ihrem vierten „Literaturstammtisch in
der Region“ ein. Diesmal treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 5. Februar, in Gifhorn im Deutschen Haus in der Torstraße 11. Beginn ist um 18:30 Uhr. Der Stammtisch bietet unterschiedlichen Akteuren aus der Region – wie beispielsweise Autorinnen und Autoren, Verlegerinnen und Verlegern oder Organisatorinnen oder Organisatoren von Literatur-Events – die Gelegenheit, sich kennenzulernen, auszutauschen, zu vernetzen und einen Überblick über die regionale Literaturszene zu bekommen. Nach dem großen Erfolg der Stammtische in Braunschweig, Peine und Wolfsburg hoffen die Organisatoren auf eine rege Beteiligung aus Gifhorn und darüber hinaus. Alle Interessierten sind sehr willkommen und werden gebeten, sich bei der Braunschweigischen Landschaft e.V. unter der E-Mail-Adresse pro- jekte(at)braunschweigischelandschaft.de oder auch per Telefon unter 0531 28019750 anzumelden.