Dienstag, 26. April 2016

Storchennachwuchs

Stolzes Elternpaar: Friederike und Fridolin auf dem Nest hoch oben über dem
NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde. Foto: Joachim Neumann
Eine Woche nach dem gut besuchten Storchenfest in Leiferde bei Gifhorn ist der Nachwuchs von Fridolin und Friederike geschlüpft. Am Donnerstag war der erste kleine Kopf zu erahnen, und am Wochenende waren es drei kleine Störche, und am gestrigen Montag sogar vier. „Viel sieht man leider nicht,“ berichtet Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde, „bei der kalten Witterung ‚kleben‘ die Elterntiere förmlich im Nest, um die Jungen vor dem Auskühlen zu bewahren“.
Nicht nur im Storchennest hat es Nachwuchs gegeben, in vielen Gärten turnen schon die ersten Jungvögel umher. Wer jetzt seinen Garten auf Vordermann bringen möchte, muss unbedingt auf vorhandene Nester und Jungvögel achten und darf diese nicht beeinträchtigen.
Auch im NABU-Artenschutzzentrum mehren sich die zu versorgenden Tiere. Neben jungen Singvögeln und Wildsäugern, verletzen Bussarden und geschwächten Igeln gibt es leider auch schon wieder einige ausgesetzte Exoten. So ein Rosellasittich, eine Gelbwangenschmuckschildkröte oder eine Vierzehenschildkröte die auf dem Parkplatz am Tankumsee gefunden wurde.

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